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Mail-Lasttests: gemessene Zahlen für die Dimensionierung

Vor einer Gateway-Migration, einem neuen Massenversand oder einer Architektur-Entscheidung steht immer dieselbe Frage: Hält die Umgebung die Last aus? Wir beantworten sie mit Messungen: das reale Lastprofil aus dem Message Tracking, ein reproduzierbarer Burst-Test und eine Auswertung, die eine Dimensionierungs-Entscheidung stützt.

Wann sich ein Lasttest lohnt

Gateway-Migration Das neue Gateway muss die Spitzen des alten verkraften; die Spitzen kennt aber niemand genau.
Massenversand Rechnungslauf, Kundeninformation, Krisenkommunikation: zehntausende Mails in kurzer Zeit, ohne die normale Post zu verdrängen.
Provider- und Relay-Wechsel Neue Limits, neue Timeouts, anderes Warteschlangen-Verhalten: Das prüft man besser vor dem Wechsel als im Betrieb.
Kapazitätsnachweis Ein Audit oder ein Projektentscheid verlangt belegte Zahlen statt Hersteller-Datenblättern.

Vorgehen

  1. 1 Ist-Lastprofil ermitteln Raten pro Minute und Stunde, Burst-Dauer, Empfängerstruktur und Nachrichtengrössen aus dem Message Tracking, unter Berücksichtigung der typischen Auswertungsfehler.
  2. 2 Testplan entwerfen Nachrichtenmix entlang der realen Regelpfade, Zielraten aus dem Ist-Profil plus Reserve, definierte Messpunkte.
  3. 3 Burst ausführen Reproduzierbar mit JMeter oder passenden Werkzeugen, gegen Test- oder produktionsnahe Umgebungen.
  4. 4 Auswerten und entscheiden Durchsatz, Latenzen und Fehlerbilder aus Logs und Report; am Ende steht eine begründete Dimensionierung.

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