Leistungen / Identity & Security
Incident Response: wenn die E-Mail-Umgebung kompromittiert ist
Ein Postfach versendet plötzlich Phishing, Kunden erhalten gefälschte Zahlungsaufforderungen, auf dem Exchange-Server liegt eine unbekannte Datei, oder der Hersteller des Mailgateways meldet eine ausgenutzte Schwachstelle. In solchen Situationen unterstützen wir bei Eindämmung, Analyse und Bereinigung, mit Fokus auf die Mail- und Identitätsebene.
- Incident Response
- Business Email Compromise
- Microsoft 365
- Exchange Server
- Mailgateways
- Meldepflichten
Typische Fälle
Vorgehen im Ernstfall
- 1 Eindämmen Sitzungen und Token widerrufen, Passwörter und MFA zurücksetzen, schädliche Regeln und Weiterleitungen entfernen, betroffene Systeme isolieren, ohne Spuren zu vernichten.
- 2 Spuren sichern Unified Audit Log, Anmeldeprotokolle, Message Trace, Server- und Gateway-Logs sichern, bevor Aufbewahrungsfristen sie löschen.
- 3 Analysieren Einstiegspunkt, Zeitraum, betroffene Konten sowie gelesene, versendete oder abgeflossene Nachrichten rekonstruieren.
- 4 Bereinigen und härten Ursache schliessen, Konfiguration bereinigen, Monitoring ergänzen; Abschlussbericht für Geschäftsleitung, Versicherung und Behörden.
Meldepflichten in der Schweiz
Betrifft ein Vorfall Personendaten und führt er voraussichtlich zu einem hohen Risiko für die Betroffenen, verlangt das Datenschutzgesetz eine Meldung an den EDÖB so rasch als möglich (Art. 24 DSG). Betreiber kritischer Infrastrukturen müssen Cyberangriffe seit dem 1. April 2025 innert 24 Stunden dem Bundesamt für Cybersicherheit (BACS) melden. Wir liefern die technischen Grundlagen für diese Meldungen; die rechtliche Beurteilung bleibt bei Ihnen oder Ihrer Rechtsberatung.
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